Dez 182020
 

Besonders aufschlussreich für die rechtliche Stellung der Frau im 1. vorchristlichen Jahrhundert ist dabei die sogenannte Laudatio Turiae, die Grabinschrift einer unbekannten Frau, deren Text eine Lobrede ihres Mannes auf seine verstorbene Gattin beinhaltet. [94], Obwohl Fruchtbarkeit als eine der Haupttugenden der Frauen galt, Geburt und Erziehung der Kinder als ihre Hauptaufgabe der Frau angesehen wurden und Kinderlosigkeit ein Scheidungsgrund war, waren nicht nur Prostituierte an Empfängnisverhütung interessiert. Das Geschichtswerk des Livius überliefert dagegen für die frühen Jahrhunderte hauptsächlich Mythen, in denen ein Ideal beschrieben wird, das kaum existiert hat. [91] Fehlgeburten waren häufig. ‎ Eine spannende Reise durch das Römische Reich – hier wird die Antike lebendig. Römer im Schatten der Geschichte. Die Mitgift, die ihrem Mann nur für die Dauer der Ehe zur Verfügung gestellt wurde, wurde gewöhnlich in drei Raten an den Jahrestagen der Eheschließung gezahlt. Von dem unter Soldaten beliebten Mithraismus waren Frauen dagegen ausgeschlossen. JSTOR is part of ITHAKA, a not-for-profit organization helping the academic community use digital technologies to preserve the scholarly record and to advance research and teaching in sustainable ways. In Gallien verbreitet war der Matronenkult. Lebensjahr lernten die verbleibenden, meist männlichen Schüler Griechisch und Latein. Ihr Besuch zählte zu den beliebtesten Freizeitbeschäftigungen der römischen Bürger und Provinzbewohner. So wurden mehrere Räume mit Heißbädern, Bädern mit lauwarmem Wasser, Heißlufträumen (vergleichbar etwa mit der heutigen Sauna) durchlaufen. Besonders hohes Ansehen genossen jene Frauen, die sich jeglicher sexueller Beziehung entsagten und das Leben in einem Kloster dem rauen Alltag vorzogen. Der Volkstribun Lucius Valerius verteidigte die Frauen: „Öffentliche Auftritte von römischen Frauen gehören zu den Ruhmestaten unserer Geschichte. Als besonders keusch galt die sogenannte Univira, die in erster Ehe verheiratete Frau und die nicht wieder verheiratete Witwe. Chr., wobei eine eindeutige Abgrenzung weder zur vorrömischen Epoche noch zum Byzantinischen Reich möglich ist. Mater familias war sie ursprünglich nur, wenn sie durch die Manusehe mit einem pater familias verheiratet war. Sklavinnen wurden oft für eine bestimmte Aufgabe ausgebildet und konnten als Freigelassene mit dieser Tätigkeit Geld verdienen. Obwohl der Eid des Hippokrates die Ärzte verpflichtete, keine Mittel dazu zu verwenden[97], war eine Abtreibung erlaubt, solange der Ehemann oder Vater der Frau zustimmte. Sklaven gehörten im alten Rom zum Alltag. Für die Frühzeit Roms ist man dagegen allein auf archäologische Funde und Bezugnahmen in späteren Schriften angewiesen. Eine nachweislich unkeusche Vestalin wurde bei lebendigem Leibe begraben, ihr Liebhaber vom Pontifex Maximus öffentlich zu Tode gepeitscht. Im Jahr 42 v. Chr. Viele Frauen im römischen Reich konnten ein recht unabhängiges Leben führen. Sie galt in der manus-freien Ehe rechtlich nicht einmal als verwandt mit ihren eigenen Kindern. das roemische reich – aufstieg und fall eines weltreiches. Sklaven bei den römischen Legionen sind nicht nachweisbar. Chirurgische Eingriffe wurden nur im äußersten Notfall vorgenommen. Doch wurden wohl auch schon Gebärmutterentfernungen erfolgreich durchgeführt[88] und die Rekonstruktion des Hymens praktiziert. Sie wollen ja gar keine Anarchie – ihr sollt durchaus eure Stellung in der Familie behalten, aber ihr solltet auch die Interessen der Frauen vertreten, sie nicht in Abhängigkeit halten und lieber Väter und Ehegatten heißen wollen als Herren. Verlor ein Partner das Bürgerrecht, sei es, weil er versklavt wurde, sei es weil er in die Verbannung geschickt oder wegen eines Kapitalverbrechens verurteilt wurde, war damit die Ehe automatisch aufgelöst. Reinhard Gregor Kratz, Hermann Spieckermann: Dieser Artikel kann keine vollständige Aufzählung bieten. Grundwissenskatalog für die 6. Concordia und Mater Matuta waren für das harmonische Familienleben zuständig, Fortuna Muliebris (= das Glück der Ehefrauen) für die pudicitia, die eheliche Treue, und Fortuna Virgo (= die Jungfrau Fortuna) für die Hochzeit. Denn ihr Leben fand nicht abseits der Öffentlichkeit statt, wie es beispielsweise im antiken Griechenland der Fall war. In Der faszinierende Alltag im Römischen Reich, dem zweiten Buch des Autors, unternimmt man als Leser eine Reise durch das Römische Reich zur Zeit seiner größten Ausdehnung. überliefert. Erhaltene Spottgedichte lassen darauf schließen, dass römische Frauen und Mädchen einen ähnlichen Starkult um die Gladiatoren und Wagenlenker veranstalteten wie heutige Groupies. Plinius nannte die Seide ein „Mittel, das bekleidete Frauen nackt erscheinen lässt.“[102] Die beliebtesten Farben, neben schlichtem Weiß, waren alle Töne zwischen rot und blau, wie zum Beispiel violett und purpur. Sie konnte sich jedoch scheiden lassen und ihre Mitgift zurückfordern. Frauenalltag im Römisch-Germanischen Museum. ca. Von den Frauen im Alten Rom wurde vor allem eines erwartet: die Erziehung der Kinder. Bei den Lupercalien beispielsweise ließen sich verheiratete Frauen, die sich Kinder wünschten, von den nackten Priestern des Faunus mit Riemen aus der Haut der geopferten Tiere schlagen. Weil die Frau in der manus-freien Ehe Mitglied ihrer väterlichen Familie blieb, durfte ihr Vormund nicht der eigene Ehemann oder Schwiegervater sein, wohl aber ein eigener Verwandter oder auch ein Freigelassener ihrer Familie. Kinder aus einer aufgelösten Ehe verblieben unter der väterlichen potestas, wuchsen jedoch oft bei ihrer Mutter auf. Frauen im Römischen Reich: Frauen obenauf: Emanzipation im 1. Hier fanden Tierhetzen, Gladiatorenkämpfe, blutige Spiele statt, mit deren Austragung sich Anwärter auf politische Ämter das Wohlwollen der Bevölkerung erkaufen konnten ( panem et circenses : Brot und Spiele ). Im Laufe der Zeit schlossen sich auch Männer dem Kult an. Alltag im Römischen Reich Das öffentliche Leben Das römische Badewesen Das römische Recht Das Strassennetz im Römischen Reich Die Medizi Die vorliegende Hausarbeit befasst sich mit dem Alltag der Frauen in der Heimat Deutschlands während des Ersten Weltkriegs. erging ein Senatsbeschluss, der die Teilnahme am Kult unter so strenge Aufsicht stellte, dass es einem Verbot gleichkam. Doch dadurch übten sie einen enormen Einfluss auf die zukünftigen Staatsbürger Roms aus. Einen besonders schlechten Ruf hatte in diesem Zusammenhang Valeria Messalina, die dritte Frau des Claudius. [53] Epicharis, eine Freigelassene, wurde verhaftet, als sie versuchte, die Offiziere der Flotte in Misenum gegen Nero aufzuhetzen, verriet aber selbst unter der Folter die Verschwörer nicht, sondern erhängte sich an ihrem Busenband, eine Tapferkeit, die Tacitus gegenüber der Feigheit angesehener Männer umso mehr preist.[54]. Nach den Bestimmungen des Augustus durften sie nur noch in den obersten Rängen sitzen, wo auch Sklaven und Nichtbürger ihre Plätze hatten. [58] Stärker noch als in der Zeit der Republik bestand die Rolle der Frauen der kaiserlichen Familien darin, Machtansprüche zu sichern, oft, indem sie wie Augustus’ Tochter Iulia mit einem potentiellen Nachfolger verheiratet wurden. Watch Queue Queue Hygiene spielte im Römischen Reich ab der späten Republik eine große Rolle. Wo früher noch das ricinium, ein einfacher quadratischer Umhang, über Schultern und Haupt drapiert wurde, schlang Frau sich später die palla, einen sehr breiten rechteckigen Schal, der bis zu den Knien reichte, um Schulter und Kopf. Jedoch verbot erst unter Mark Aurel ein Gesetz dem pater familias, eine glückliche Ehe aufzulösen.[12]. Länder - Zeitalter Weltkriege - Seminararbeit 2011 - ebook 12,99 € - GRIN Gegen Kälte trug man eine zusätzliche Untertunika. Obwohl die häuslichen Rituale von paterfamilias beherrscht wurden, hatten Frauen sowohl vor dem Hausaltar als auch in der öffentlichen Religion kultische Aufgaben wahrzunehmen. Grund für diese Regelung war der Wunsch, im Falle einer Schwangerschaft der Witwe keine Zweifel aufkommen zu lassen, wer der Vater des Kindes sei – Mater semper certa est. Ablauf: Was Wie Dauer Begrüßung SuS begrüßen, kurz letzte Stunde reflektieren: Was haben wir gemacht? easy, you simply Klick Der faszinierende Alltag im Römischen Reich: Kaiser, Huren, Legionäre directory select relationship on this page also you will took to the able membership shape after the free registration you will be able to download the book in 4 format. Mindestens 170 Bäder wurden in Rom im Jahr 33 v. Chr. Wenn eine Mutter eigenmächtig ihr Neugeborenes tötete oder aussetzte, galt das als Mord. e libro F.Conti "Das römische Reich", p.192; (c) incognitus Schriftliche Quellen über das Leben römischer Frauen reichen bis ins 3. [48] Als matrona eines Patrons konnte sie aber zugegen sein, wenn er frühmorgens seine Klienten begrüßte, und nachmittags seine Gäste empfangen, sich am Gespräch beteiligen und ihren Einfluss spielen lassen. Feuerwehren im Römischen Reich gab es als öffentlich-kommunale Organisation ungefähr seit dem ersten Jahrzehnt vor Christi Geburt. Jahrhunderts n. Chr. Auch die großen römischen Göttinnen wie Ceres, Flora und Pomona wurden von männlichen Flamen repräsentiert. Mutterschaft erhöhte den Status einer Frau, besonders wenn ihre Söhne es zu Ansehen gebracht hatten. das Tragen von Schmuck und teuren Stoffen zugunsten von Finanzierung des Krieges gegen Karthago verbot. Buy Der faszinierende Alltag im Römischen Reich: Kaiser, Huren, Legionäre by Angela, Alberto, Liebl, Elisabeth (ISBN: 9783442157631) from Amazon's Book Store. wurde Hortensia, die Tochter eines berühmten Redners, von den Frauen ausgewählt, um vor den Triumvirn gegen eine einseitige Besteuerung des Landbesitzes von Frauen zur Finanzierung des Bürgerkrieges zu sprechen. Einen besonderen Status besaßen die Vestalinnen, die Priesterinnen der Vesta, einer der ältesten römischen Gottheiten. 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[73] Letztere wurde von Patrizierinnen und Plebejerinnen getrennt verehrt, nachdem eine Patrizierin, die wegen ihrer Ehe mit einem Plebejer von der Kultausübung ausgeschlossen worden war, in ihrem Haus einen eigenen Schrein für die Pudicitia plebeia errichtete. Nur durch regelmäßigen Geschlechtsverkehr oder Schwangerschaft würde sie an ihrem Platz gehalten. Dem nur unvollständig erhaltenen Wörterbuch des Sextus Pompeius Festus zufolge[103] trugen Bräute am Hochzeitstag und Vestalinnen eine besondere Frisur mit sieben Zöpfen,[104] die anscheinend im Zusammenhang mit der Jungfräulichkeit stand. Die lex Iulia de adulteriis ist das erste uns überlieferte Gesetz über Sexualstraftaten. Erstmals konnte sie am sozialen Leben teilnehmen und trug Verantwortung. Cornelia, die Mutter der Gracchen, Livia, Agrippina die Ältere und Octavia wurden als Vorbilder verehrt, weil sie dem Idealbild entsprachen. [70] Dazu zählte Venus in ihrer Funktion als Fruchtbarkeits- und Liebesgöttin, der eine Braut vor der Hochzeit ihre Puppe opferte. [92] So waren beispielsweise die in der Calixtus-Katakomben begrabenen Frauen im Durchschnitt mit 23 Jahren gestorben. [21], Während bei Knaben am 9. Solange sie allein ihre eigenen Interessen vertraten, waren sie nur wenig eingeschränkt, für andere eintreten konnten sie jedoch kaum. So viel können die Künste, so viel nutzt das Gemische von jener Medizin, die sie unfruchtbar zu machen und Menschen im Leib zu töten vermag.“[95] Augustus erließ Gesetze zur Steigerung der Geburtenrate wie das sogenannte Dreikindrecht. [85] Andere empfahlen, den Eintritt der Menarche durch die Verstärkung oder Vermeidung körperlicher Aktivität zu beeinflussen. In späterer Zeit wurde dieser Überwurf an der rechten Schulter mit einer verzierten Brosche (fibula) befestigt. Vor der Benutzung scharfer Werkzeuge, wobei die Gefahr für die Frau selbst umzukommen, recht hoch war, warnten sie. [22] Als Gegenstück zur bulla der freigeborenen Jungen erhielten Mädchen als Schutzamulett eine lunula, einen mondförmigen Metallanhänger, der sie unter den Schutz der Diana stellen sollte. Frauen im Dritten Reich. Im Kastell Vindolanda am Hadrianswall sind Schreibtäfelchen erhalten geblieben, die über die Lebensumstände der dort Stationierten unterrichten, unter anderem eine Geburtstagseinladung von der Frau des Kommandanten des benachbarten Kastells an die Frau des Kommandanten von Vindolanda. Vor dem Gesetz waren auch die freien Prostituierten „anständigen“ Frauen gegenüber benachteiligt. Obwohl es einerseits bei den Schnitten kaum zu Veränderungen kam, änderte sich das Material der Kleidung zumindest bei den reicheren Frauen im Laufe der Jahrhunderte wesentlich. Dieses sogenannte Dreikinderrecht sollte den Bevölkerungsrückgang stoppen und außerdem die alten Tugenden fördern und beschnitt deshalb das Erbrecht von Unverheirateten und Kinderlosen. Ehebruch galt in der Zeit der Republik als ein Verbrechen nur der Frau. [96], Der Fötus galt bis zur Geburt als Teil des mütterlichen Körpers. In der Zeit der späten Republik erhielten Frauen mehr Freiheiten. Die Ausstellung „Feminae – die römischen Frauen“ kann ab Dienstag, 2. Zur Auflösung einer Ehe genügte es, dass einer der Ehepartner vor Zeugen die Formel „tuas res tibi habeto“ („nimm deine Sachen mit dir“) oder „i foras“ („gehe aus meinem Haus“) aussprach. For terms and use, please refer to our Terms and Conditions darauf, dass sie nach dem Tod ihres Vaters unter keiner Potestas mehr stehe. [13] In der Zeit der späten Republik wurde es üblich, Mädchen allein mit dem Namen ihrer Familie (gens) zu benennen. Plinius der Ältere erwähnt in seiner Naturgeschichte mehrere berühmte Malerinnen. [49] Von Servilia heißt es zudem bei Cicero, dass sie ankündigte, den Beschluss des Senats, der ihrem Schwiegersohn Cassius das wenig ansprechende Amt der Getreideversorgung zugeteilt hatte, zu revidieren. sind Karthago in Afrika und 121 Cr. So wurden Arme und Beine täglich von Schmutz und Schweiß gereinigt, ein Vollbad wurde einmal wöchentlich genommen. Tacitus und andere Schriftsteller sahen in diesem Einfluss der kaiserlichen Frauen auf Kosten des Senats jedoch einen Systemfehler des Prinzipats. [74] Ein Kult, der nur den matronae aus den einflussreichsten Familien zugänglich war, war der der Bona Dea. erlaubte der Senat Frauen, ihr Vermögen an ihre Kinder zu vererben (senatus consultum Orphitianum). Die Anwesenheit des Bräutigams war dabei nicht notwendig. Sie benötigte einen tutor (Vormund) für alle Geschäfte. Ob Mädchen auch höhere Schulen besuchen konnten, in denen ein grammaticus die Schüler in die römische und griechische Grammatik und Literatur, Geschichte, Philosophie, Geographie, Arithmetik und Geometrie einführte, ist unbekannt, ebenfalls, wie viele Mädchen zur Schule gingen. ... Ich habe immer geglaubt, die Emanzipation der Frauen sei eine Errungenschaft vor allem des 20. [31] Die Kenntnis der griechischen Philosophie scheint aber im 2. Jahrhundert n. Kinder aus solchen Beziehungen galten als illegitim. Dazu siehe die unterschiedlichen Quellen bei Charlotte Schubert und Ulrich Huttner: Umfängliches Vortragsskript: "Frauen in der Römischen Republik, Paulys Realencyclopädie der classischen Altertumswissenschaft, Rekonstruktion der Haartracht einer Vestalin, https://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Frauen_im_Alten_Rom&oldid=206245221, „Creative Commons Attribution/Share Alike“. Aus der späten Republik und der Kaiserzeit sind Biografien und Briefe erhalten geblieben. War man römisch und wohlhabend, ging es einem auch gut. Reiche Damen, die Sklaven hatten, versuchten, diese Aufgaben abzugeben. Plinius der Jüngere berichtete von ministrae,[80] Röm 16,7 EU erwähnt die Apostelin Junia. Als Mädchen war die Frau abhängig vom Vater (pater familias); er konnte über Freud und Leid bestimmen, er konnte sie verloben und vermählen, wann und mit wem er wollte. Der Ehemann musste sich scheiden lassen oder seine untreue Gattin und ihren Liebhaber anzeigen, wollte er nicht selbst als Zuhälter gelten. Wie Sklaven konnten alle unter väterlicher Gewalt Stehenden nur über das peculium, ein ihnen von ihrem Familienoberhaupt oder Vormund zugestandene Guthaben, frei verfügen. In der römischen Tradition wird der erste Scheidungsfall auf das Jahr 230 v. Chr. War ein Elternteil kein römischer Bürger, was in den Provinzen vor der constitutio Antoniniana häufig vorkam, galten die Kinder nach der lex Minicia ebenfalls als peregrini – Fremde.[9]. Besonders sympathische Zeitgenossen scheinen die Bewohner des römischen Kaiserreichs dennoch nicht gewesen zu sein, zumindest nicht, wenn man Robert Knapps eindrucksvoller Studie über den Alltag der Unterschichten im antiken Rom glauben darf. In der neueren Forschung werden die Beschränkung der Rechte und Einflusssphäre der Frau als Schutz vor ihrer eigenen Unfähigkeit gedeutet.[16]. Da beide eine große Anhängerschaft besaßen, drohte der Streit, die Stabilität des Kaiserhauses und letztlich des ganzen Staates zu gefährden. Danach durften sie sich einen Mann suchen, was jedoch selten geschah. So waren sie die einzigen Frauen, die in der Öffentlichkeit von einem Liktor begleitet wurden und bei Veranstaltungen wie Wagenrennen auf den für die Senatoren reservierten Plätzen in der ersten Reihe sitzen durften. Darum erhielten die meisten Mädchen auch keine Schulausbildung oder allenfalls eine niedrige. Damit befand sie sich in Konkurrenz zu ihrer Schwägerin Livilla. [61], Auch andere Frauen des Kaiserhauses legten ihren Ehrgeiz dahinein, ihren Sohn auf den Kaiserthron zu setzen. Das Leben der „idealen“ (reichen) Römerin beschränkte sich allerdings nicht nur auf den Haushalt. Fibeln wurden neben der Nutzung als Gewandhalter auch wegen der Zierwirkung benutzt. Jahrhundert v. Chr. Der italienische Autor Alberto Angela schreibt eine Sittengeschichte des antiken Alltags. Beim Besuch des Bades zog man eine Art Bikini an. Chr.) Scheidung und Tod eines Partners einer manus-freien Ehe waren mit der Rückgabe (eines Teils) der Mitgift an die Frau bzw. Bis ins zweite vorchristliche Jahrhundert trugen auch Frauen einen individuellen Vornamen (praenomen). [93] Auch die Neugeborenen- und Säuglingssterblichkeit war sehr hoch: Etwa die Hälfte der Kinder erreichte nicht den zweiten Geburtstag. [86] Für pubertierende Mädchen, die noch nicht verheiratet werden sollten, wurde eine fettarme Diät empfohlen, um die körperliche Reife zu verzögern. Manche Frauen trugen regelrechte Schätze mit sich herum, besonders betraf dies die Ohren, an denen manchmal mehrere Ohrringe gleichzeitig hingen. Ihr Plan, selbst zu herrschen, scheiterte jedoch, weil sie keine Verbündeten fand. Das Reich im Westen ging angeblich schon im Jahr 476 nach Christus unter. Wegen der schwierigen Quellenlage für die römische Frühzeit und der großen Veränderungen im sozialen und rechtlichen Bereich ab dem 3./4. Sie durften nicht adoptieren, bürgen, Vormund sein (außer eingeschränkt für ihre Kinder), nicht allein Anklage erheben, nicht als Geschworene vor Gericht auftreten und wurden durch unterschiedliche Gesetze beim Erben und Vererben benachteiligt. Eine Frau dagegen wurde nur eingeschränkt geschäftsfähig. Die stola, ursprünglich vestis longa (= langes Kleid) genannt, war ein lose fallendes Gewand mit kimonoartigen Ärmeln, welches bis auf den Boden reichte, in der Taille und manchmal auch unter den Brüsten durch Gürtel gestrafft wurde und über der die palla getragen wurde. Über Sklaven im Haushalt gibt es zahlreiche archäologische und literarische Zeugnisse. der Familiengeschäfte. Das Leben der römischen Frauen war von vielen Einschränkungen bestimmt. Ein Mann von mindestens 14 Jahren wurde durch diesen Akt völlig frei (sui iuris) und konnte selbst wieder patria potestas ausüben. Das war der Rechtszustand der Juden im römischen Reich, als das selbe den deutschen Eroberern zur Beute fiel: — beschränkt in der Ausbreitung ihrer Religion, ausgeschlossen von allen Ämtern, verhindert christliche Arbeiter und Sklaven zu besitzen, des Rechts zur Eheschließung mit den Christen beraubt. Schöne Römerin. berichtete über den Unterschied der Frauen aus der Ober- und Unterschicht wie folgt: „Diese Frauen nehmen jedoch das Risiko des Gebärens auf sich und ertragen alle Mühen einer nährenden Mutter, durch ihre Lage genötigt, dagegen liegt im vergoldeten Bett kaum jemals eine Gebärende. [79] Wenigstens im Frühchristentum konnten Frauen religiöse Ämter wahrnehmen. Its aim then was to re-publish academic literature that had been destroyed or otherwise lost during the Second World War and make it once more available to the public. Auch wenn viele Frauen, genauso wie ein großer Teil Männer, nur eingeschränkt geschäftsfähig waren, gingen viele einem Beruf nach. Jeder der 35 Wahlbezirke (tribus) Roms verfügte über eine eigene Liste. Ihre Aufgabe es war, das Feuer im Tempel der Vesta am 1. - sie suchten Männer bzw. Die Strafen für verurteilte Ehebrecher waren hart: Verlust eines Großteils des Vermögens und Verbannung.

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