Dez 182020
 

in: Platon's Werke, Stuttgart, 1855, bearbeitet, Durch Anklicken der indizierenden Seitenzahlen im deutschen Text wird die entsprechende Seite mit dem griechischen und lateinischen Text der Didot-Edition angezeigt. Daher hat die heute gängige Begriffsverwendung – eine Liebesbeziehung ohne sexuelle Komponente – nur noch entfernte Ähnlichkeit mit Platons Konzept des Aufstiegs zum Schönen. Manche diesbezügliche Einzelheiten werden von anderen Quellen bestätigt. Die Gleichsetzung des Eros mit der sichtbaren Welt lehnte er ab. Jahrhundert v. Chr. Der dramatische Hauptreiz beruhe auf der Meisterschaft individualisierender Charakteristik. Der Kyniker Bion von Borysthenes (4./3. Der einstige Urzustand ist zwar längst vergessen, aber die Sehnsucht nach einer Überwindung der Ur-Trennung bleibt bestehen. Ein literarisches Gelage, das sich nicht am Wein, sondern an der Philosophie berauscht: Platons "Symposion" hat seit seiner Entstehung vor 2.400 Jahren nichts von seiner Anziehungskraft verloren. Unverblümt gibt er den Freunden zu verstehen, dass er ihre Sorge um Geldangelegenheiten verachtet und sich ihnen als Philosoph überlegen fühlt. Diese Differenzierung zeigt sich auch bei den Nachkommen der halbierten Kugelmenschen einschließlich der gegenwärtigen Menschheit. [110] Auch der Bericht über die Nacht, in der Alkibiades Sokrates verführen wollte, könne nicht zutreffen. Ihm fehlt aber, wie seine Betrunkenheit andeutet, die Fähigkeit des Maßhaltens. In der Stufenleiter der Erotik stecke „eine der tiefsten Äußerungen Platons über sein eigenes Innenleben“. Wählen Sie Ihre Cookie-Einstellungen. Dazu wählt er einen anderen Weg als die Vorredner: Er will nicht den Eros preisen, sondern als Erotiker über Sokrates, den er liebt, reden. Unter ihnen befindet sich Feuerbachs monumentales Hauptwerk, „Das Gastmahl des Plato“. Dem historischen Aristophanes war eine solche Denkweise aber nicht fremd, er thematisierte auf der Bühne die Gier der Götter. Der Weg beginnt mit der spontanen Begierde nach einem einzelnen schönen Körper und endet mit dem würdigsten Ziel, der Wahrnehmung des nur geistig erfassbaren „Schönen an sich“. symposion by platon abebooks. Dieser große Aufwand werde nicht nur aus ästhetischen Gründen getrieben, sondern solle einen Durchblick in die riesige Weite der Stufenfolgen gewähren, die man auf dem Erkenntnisweg durchlaufen müsse. Das in kühlen, marmornen Farben gehaltene Bild zeigt die Szene einer festlichen Zusammenkunft im Haus des Tragödiendichters Agathon. Erst etwa drei Jahre vor der Rahmenhandlung hat er sich Sokrates angeschlossen. Was den Erotiker antreibt, ist im Grunde nicht die Liebe zum Schönen, sondern ein Drang zum Zeugen und Hervorbringen im Schönen. abspielt, also rund anderthalb Jahrzehnte nach dem geschilderten Ereignis. [119], Im Mittelalter hatten die Gelehrten West- und Mitteleuropas keinen Zugang zum Text des Dialogs. Platon: Das Gastmahl - 'Reclam Universal-Bibliothek'. Auf die Unterhaltung durch eine Flötenspielerin wird verzichtet; stattdessen soll ein ernsthaftes Gespräch über ein anfangs festgelegtes Thema geführt werden. Im Sinne dieser Absicht sei es zweckmäßig, dass dabei „eine Frau das Kommando führt“. Bessarion warf Trapezuntios unter anderem vor, die Ansichten der verschiedenen Redner im Symposion mit Platons eigener Position gleichgesetzt zu haben. ; † 208/4 v. Jahrhundert v. Chr. Platon (* 428/427 v. Chr. Da sie sonst nichts mehr unternahmen, begannen sie zu verhungern. philos. [30], Je nachdem ob ein Kugelmensch rein männlich, rein weiblich oder gemischt war, waren seine getrennten Hälften heterosexuell oder homosexuell veranlagt. Jahrhundert, Hrsg. Insbesondere die Hinlenkung des Eros auf das Urschöne stieß auf fundamentale Kritik, da das Urschöne außerhalb des Bereichs möglicher menschlicher Erfahrung liege und daher nicht das Ziel der Liebe sein könne. Von der Mutter hat er das Prinzip des Mangels geerbt, daher ist er arm und unansehnlich, barfuß und obdachlos. Er stand Sokrates nahe, zählte aber nicht zu dessen Schülern. Werk: »Feuerbach, Anselm: Gastmahl des Plato« aus der Sammlung »40.000 Gemälde, Zeichnungen und Grafiken« Das sei der Weg, den Platon im Symposion zeichne. Er wende sich keinem schlechten Menschen zu, sondern suche sich einen edlen Liebespartner. Die Stelle kann sich auch auf eine Auseinandersetzung zwischen Sparta und Mantineia im Jahr 418 v. Chr. In ihrem Epos Les prisons beschrieb sie einen Aufstieg von der irdischen zur göttlichen Liebe. Allerdings ist nicht sicher, dass dieser historische Vorgang gemeint ist. [34], Wenn zwei so zusammengehörige Liebende einander gefunden haben, bleiben sie nach Aristophanes’ Darstellung ihr ganzes Leben lang miteinander verbunden, obwohl sie „nicht einmal zu sagen wüssten, was sie voneinander wollen“. Diotima stellt ausdrücklich klar, es sei notwendig, mit der ersten Stufe, der Liebe zu schönen Körpern, zu beginnen. Friedrich Schlegel veröffentlichte 1795 seine Abhandlung Über die Diotima, die in der Fachwelt wohlwollend aufgenommen wurde. Dabei kamen die Gesprächsteilnehmer zu Ergebnissen, die der Lehre Diotimas radikal widersprechen. Siehe zu Hölderlins Rezeption des platonischen Eros-Konzepts Pascal Firges: Wikisource: „Das Gastmahl von Plato“, erster Teil der Übersetzung von Friedrich Immanuel Niethammer, Wikisource: „Das Gastmahl von Plato“, zweiter Teil der Übersetzung von Friedrich Immanuel Niethammer, Das Bild und die Wahrheit: Zu Platons Symposion, Göttinger Forum für Altertumswissenschaft, https://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Symposion_(Platon)&oldid=205923366, „Creative Commons Attribution/Share Alike“. Sein Symposion-Kommentar trug maßgeblich dazu bei, Platons Ruf als führender Theoretiker der Liebe zu etablieren. Nach seinem Verständnis walte die Macht des zweifachen Eros nicht nur in den Seelen der Menschen, sondern auch in Tieren und Pflanzen und überhaupt in allem, beispielsweise auch in den Jahreszeiten sowie im Verhältnis von Warmem und Kaltem, Trockenem und Feuchtem. (Platon, Symposion). Darin wandte er sich gegen die Auffassung des Rhetors Diophanes, der das Verhalten der Dialogfigur Alkibiades in einer öffentlichen Rede verteidigt hatte. Im letzten Teil des Dialogs wird das unerwartete Ende der Redenreihe geschildert: Der prominente Politiker Alkibiades, der später als Feldherr berühmt wurde, kam betrunken ins Haus, nachdem Sokrates seine Ausführungen beendet hatte. [10], Der dritte Redner, dessen Stellungnahme im Dialog wiedergegeben wird, ist Eryximachos, der seit langem mit Phaidros befreundet ist. Aufsehen erregte er durch seine Verwicklung in einen Skandal, der im Jahr 415 v. Chr. Die Menschen seien aber bisher nicht imstande gewesen, die Tragweite seiner Wohltaten zu erfassen; anderenfalls hätten sie ihm die größten Heiligtümer und Altäre errichtet und die größten Opfer dargebracht. Seine Rede ist reine literarische Fiktion; ein historischer Zusammenhang zwischen dem Dichter Aristophanes und dem – zumindest in dieser Gestalt – von Platon erfundenen Kugelmenschenmythos ist nicht anzunehmen. [54], Die Rede des Eryximachos, der die „gemeine“ Liebe nicht verurteilt, sondern mit Vorbehalt billigt, wird von manchen Forschern ungünstig beurteilt. Die Anregung zu dem Roman hatte Forster von dem Schriftsteller Edward Carpenter erhalten, der sich zum Ideal einer „uranischen“ Liebe bekannte.[146]. Jahrhundert hat Platons literarische Leistung viel Lob gefunden. Und du sollst ja auch davon wissen. Jahrhundert v. Chr. Damit ermöglichte er den Menschen, durch die sexuelle Begegnung ihr Einheitsbedürfnis vorübergehend zu befriedigen und so die Sehnsucht zeitweilig zu stillen. Dort sei Platon weiter als irgendwo sonst gegangen im Versuch, dem Leser die Komödienhaftigkeit seiner Dialoge vor Augen zu führen. Nach ihrer Lehre ist leidenschaftliche Liebe höchst schädlich. Die Gestalt, die Musuros dem Text gab, blieb für Jahrhunderte maßgeblich.[125]. Gemeint ist die Pest, die in Athen im Jahr 430 v. Chr. [36], Die Auseinandersetzung des Sokrates mit Agathons Konzept, Agathons überschwängliche, völlig unkritisch verherrlichende Lobrede veranlasst Sokrates zu einer philosophischen Prüfung der Stichhaltigkeit des Eros-Konzepts, das dieser Darstellung zugrunde liegt. Er sei nicht nur der älteste der Götter, sondern auch der Urheber der größten Güter. Der Mythos deutet die erotische Begierde als Ausdruck des Strebens der halbierten Menschen nach Wiedervereinigung mit der jeweils fehlenden Hälfte. Wenn diese Überlegungen zutreffen, lässt sich die Entstehungszeit auf die Jahre zwischen 385 und 378 v. Chr. ausbrach („attische Seuche“). Damit habe er auf die präziseste Weise die Stelle der Übertragung angezeigt. Austausch mit anderen ist zumindest auf den unteren Stufen erforderlich. [37], Vor langer Zeit hat Sokrates ähnlich wie Agathon gedacht. Seine Verurteilung in Abwesenheit ist inschriftlich bezeugt. Hölderlins Hyperion weist Merkmale des von Platons Diotima im Symposion beschriebenen mythischen Daimons Eros auf. Der historische Aristophanes hingegen verspottete Sokrates und die sokratische Philosophie in seiner 423 aufgeführten Komödie Die Wolken. Unter philosophiegeschichtlichem Gesichtspunkt ist zu beachten, dass generell die Ansichten, die Platon seiner Dialogfigur Sokrates in den Mund legt, nicht mit denen des historischen Vorbilds übereinstimmen müssen. Er propagiert ein vom Eros angetriebenes, aber philosophisches Erkenntnisstreben, wobei der Erkenntnisweg bei den vergänglichen Sinnesobjekten beginnt, aber dann von ihnen wegführt. [12], Nach Aristophanes ergreift der Gastgeber Agathon, ein junger Mann, das Wort. [142], Michel Foucault betonte 1984 in seiner Geschichte der Sexualität den Gegensatz zwischen dem konventionellen und dem platonischen Liebesverständnis. Aphrodite Urania sei die ältere der beiden, die mutterlose Tochter des Gottes Uranos; der Vater der anderen sei Zeus. Ficino fertigte auch eine italienische (toskanische) Fassung von De amore mit dem Titel El libro dell’amore an, mit der er sich an ein breites Laienpublikum wandte. Auch im Roman Maurice von Edward Morgan Forster, der 1913–1914 geschrieben und erst 1971 postum veröffentlicht wurde, spielt Platons Dialog im Kontext einer modernen homoerotischen Beziehung eine Rolle. Er konnte aber auch genießen, wenn es dazu Gelegenheit gab. Die Kugelgestalt der mythischen Urmenschen ist eine Folge ihrer Abstammung von den kugelförmigen Himmelskörpern Sonne, Mond und Erde, denen sie ähnlich sind. Damit fällt ihm – wie allen Dämonen – eine Mittlerrolle zwischen Göttern und Menschen zu. Das Gastmahl Apollodoros • Freunde (172) Apollodoros: Ich glaube auf das wonach Ihr jetzt fragt nicht unvorbereitet zu sein. Jeder Zweibeiner gehört hinsichtlich seiner erotischen Veranlagung zu einem von drei Typen, die den drei Kugelmenschen-Geschlechtern entsprechen. Von besonderer Art ist der Auftritt des Alkibiades, der außerplanmäßig und als Letzter das Wort ergreift. Erik Satie komponierte 1917–1918 das „symphonische Drama“ Socrate für Orchester und Singstimme. Sie ist nicht tiefsinnig, aber sorgfältig disponiert und formal brillant. Die Frau, die auf einem Wandbild der frühen römischen Kaiserzeit aus Boscoreale neben dem sitzenden Sokrates steht, ist sehr wahrscheinlich Diotima. [45], Kurz nachdem Sokrates seine Rede beendet hat, ertönt draußen Lärm: Der betrunkene Alkibiades erscheint mit einem Gefolge samt einer Flötenspielerin. Wer so liebe, giere zügellos nach dem Körper und missachte seelische Werte. Jeder beleuchtete das Thema unter einem besonderen Aspekt. Der Aufstieg kann nicht allein vollzogen werden, er hat auf jeden Fall eine soziale Komponente. Einer Forschungshypothese zufolge hat Platon hier seine eigene schriftstellerische Tätigkeit im Sinn, die sowohl tragödienhafte als auch komödienhafte Elemente aufweist. Die Lebenszeit dieses Platonikers ist umstritten; die Vermutungen schwanken zwischen dem 1. [78], Seit langem ist eine intensive Forschungsdiskussion über die Einschätzung des erotischen Aufstiegs unter sozialem Gesichtspunkt in Gang. Die Ambivalenz der Erotik, die auf himmlische oder auf gemeine Weise praktiziert werden könne, zeige sich auch in den Vorurteilen, die mancherorts darüber bestehen. [141], Roland Barthes befasste sich in seinen Fragments d’un discours amoureux (1977) mit dem Verhältnis zwischen der Liebe und dem Reden über sie, wobei es ihm um die Rolle literarisch vermittelter Sprach- und Vorstellungsmuster in der Realität der Erotik ging. Im Gegensatz zu Aristophanes, der kein höheres Ziel als den Genuss der Einheit mit dem geliebten Individuum kennt, fordert Platon eine Ausrichtung der Liebe auf Überindividuelles. Der Liebende richtet den erotischen Drang im Lauf seines gestuften Erkenntnisprozesses auf immer umfassendere, allgemeinere, höherrangige und daher lohnendere Objekte. 1754–1798. [9], Pausanias, ein weiterer Teilnehmer des Rednerwettstreits, ist als historische Gestalt nur undeutlich fassbar. [81] Einer alternativen Hypothese zufolge ist der platonische Eros auf den unteren Stufen egozentrisch, doch ändert sich das im Verlauf des Aufstiegs. Mit Hässlichem harmoniert sie nicht, daher wird sie von ihm nicht aktiviert. Dies zeigt sich bei allen Lebewesen. Dennoch lässt er sich in seiner Einstellung zu den Menschen seiner Umgebung von solchen Reizen und anderen Äußerlichkeiten überhaupt nicht beeinflussen. Somit ist er unvollkommen und kann daher kein Gott sein. Darin berichtet ein Erzähler vom Verlauf eines Gastmahls, das schon mehr als ein Jahrzehnt zurückliegt. Chr. Der nach Liebeserfüllung Strebende erreicht sein Ziel und damit die Glückseligkeit, wenn er in Gott das höchstmögliche Liebesobjekt gefunden hat. [105] Tauros betonte – wie im Platonismus üblich –, man solle mehr auf den Inhalt achten als auf die Form, doch wies er auch mit Stolz auf die rhetorische Brillanz in der Rede des Pausanias hin; kein Rhetor habe eine so vortreffliche Prosa geschaffen wie Platon. [83] Ähnlich wie Nussbaum hatte schon 1976 Margot Fleischer festgestellt, Diotima und Alkibiades seien extreme Gegengestalten und nicht zu vereinigen. [128], Friedrich Hölderlin war von Diotimas Ausführungen im Symposion stark beeindruckt und verwendete in seiner Liebeslyrik ihren Namen für die Geliebte. Durch diesen Kontrast und die darin nach gängiger Auffassung liegende Paradoxie wollte Platon seinen Gedanken der Überlegenheit innerer Schönheit drastisch illustrieren. Wie bei Platon treffen sich bei Lukian Philosophen zu einem Gastmahl, doch statt einer Zusammenkunft mit geistigem Wettstreit auf hohem Niveau kommt es zu wüsten Szenen, der Anspruch der Philosophen auf Tugendhaftigkeit erweist sich als Heuchelei. [136], Der Neukantianer Paul Natorp stellte 1903 das Symposium dem Phaidon gegenüber und gelangte zum Befund, im Symposion sei die Immanenz der platonischen Idee in der Erscheinung in völliger Reinheit durchgeführt. Es bestehen aber fundamentale Unterschiede: Bei der Sublimierung wird die Libido unterdrückt. Dort ermutigt Diotima, ein griechisches Mädchen, ihren Geliebten Hyperion zu der Einsicht, dass er eigentlich nach etwas Höherem strebt, nach einer schöneren Welt, die ihm kein einzelner Mensch ersetzen kann. [14] Auch in anderen Dialogen Platons zeigt Sokrates ein stark ausgeprägtes Interesse an der Liebe und der philosophischen Auseinandersetzung mit ihr. So sind die Unterschiede in der sexuellen Orientierung zu erklären. Sokrates ist zur Zeit der Rahmenhandlung noch am Leben. Erst neulich hat Apollodoros einem schlecht informierten Bekannten davon berichtet. Das Gastmahl des Platon - AKG864419 Carstens, Alkibiades bekränzt Sokrates Carstens, Jakob Asmus. Diese Interpretation von Diotimas Liebeslehre wird mit dem Schlagwort vom „egozentrischen“ Charakter des platonischen Eros bezeichnet. So wurden sie wieder lebenstauglich. Besonders Henry More legte Wert auf die Eros-Lehre. [53] Die von Pausanias betonte Unterscheidung zwischen Aphrodite Urania und Aphrodite Pandemos ist insofern historisch, als beide in Athen kultisch verehrt wurden. Zwar ist er verheiratet und hat Kinder, doch scheint seine Neigung ausschließlich homoerotischer Art zu sein. fürchtend, es werde am Ende noch Agathon das Haupt des Gorgias des gewaltigen Redners, [] meiner Rede entgegenhalten, und mich in einen sprachlosen Stein verwandeln. [38], Diotima hat gezeigt, dass Eros weder gut und schön noch schlecht und hässlich ist. Diesem Verdacht habe Platon unbedingt vorbeugen wollen. Im Byzantinischen Reich hingegen war das Symposion bekannt; eine Reihe von byzantinischen Handschriften, die teilweise mit Scholien versehen sind, bezeugen das Interesse gebildeter Kreise an dem Dialog. Das eigentliche Ziel des Liebenden ist nicht das Schöne als solches, sondern eine damit verbundene schöpferische Tätigkeit, die er ausüben will: Ein „Werk“ (érgon) soll erschaffen werden. [41], So wie der mythische Eros trachten auch die von seiner Macht ergriffenen Menschen nach dem Schönen und Guten. Das Eros-Konzept der Diotima entspricht Platons eigenem Verständnis der Erotik, für das sich seit der Renaissance die Bezeichnung platonische Liebe eingebürgert hat. Wenn Diotima dies meint, dann besteht ein schroffer Gegensatz zur Unsterblichkeitslehre, die Platons Sokrates im Dialog Phaidon nachdrücklich verteidigt. Sie beriefen sich auf antike Gepflogenheiten und knüpften mit ihrer Selbstbezeichnung an die Darstellung der „uranischen“ Erotik in der Rede des Pausanias im Symposion an. 1535 erfolgte die Drucklegung der Dialoghi d’amore (Dialoge über die Liebe) des jüdischen Philosophen Leo Hebraeus (Jehuda ben Isaak Abravanel), der einer der namhaftesten Vertreter des Renaissance-Platonismus war. Volltext von »Das Gastmahl«. Anselm Feuerbach richtete all seine Anstrengungen darauf, das Subjektive aus seinem Schaffen zu verbannen und klassischen Idealen nachzustreben. Zwei Redner – der Komödiendichter Aristophanes und Platons Lehrer Sokrates – präsentierten originelle Deutungen des Eros. Jung müsse er sein, denn das Alter sei ihm verhasst und nur Jugendlichkeit passe zu ihm. Platon: Das Gastmahl 5 vortragen oder von anderen vortragen hören, - ab-gesehen von dem Nutzen, den sie mir, wie ich glau-be, gewähren, - die größte Freude; alle anderen aber, zumal wie ihr Reichen und Geldmänner sie zu führen pflegt, erregen mir für meine Person Über-druß und gegen euch, ihr … Auch sonst erscheint Sokrates im Symposion ebenso wie in anderen platonischen Dialogen als Meister der asketischen Disziplin, den nichts von seinen Zielen ablenken oder aus dem Gleichgewicht bringen kann. [139], Die Philosophin Simone Weil interpretierte in ihrer 1951 erschienenen Schrift Intuitions pré-chrétiennes den Kugelmenschen-Mythos. Er berichtet, sie habe den Ausbruch der Pest in Athen um zehn Jahre verzögern können. Dieser hat gerade einen Preis für ein Stück erhalten, was er mit seinen Freunden feiert. Woronesch, Regionales Kunstmuseum. [61] Nach der Lehre des Vorsokratikers Empedokles entstehen im Weltkreislauf Wesen „mit doppeltem Gesicht und doppelter Brust“. (Buch (kartoniert)) - portofrei bei eBook.de. [158], Anselm Feuerbach malte zweimal – 1869 und 1873 – die Szene, in der Agathon den spät eingetroffenen Alkibiades begrüßt. Er teilt die Ansicht des Pausanias, wonach zwischen einem guten, förderlichen und einem fragwürdigen Eros zu unterscheiden sei. [130], Kritisch setzte sich Christoph Martin Wieland 1800/1801 mit dem Symposion auseinander. Das wurde als schweres Verbrechen gegen die Religion strafrechtlich verfolgt. "Das Gastmahl des Plato", 1869.

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